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15.04.2026
Beim Handwerksdialog in Berlin kamen unter anderem Vertreter/-innen des BMWE und der Handwerksverbände zusammen, um sich über das Thema „Energie- und Wirtschaftspolitik“ auszutauschen.
Beim Handwerksdialog in Berlin kamen unter anderem Vertreter/-innen des BMWE und der Handwerksverbände zusammen, um sich über das Thema „Energie- und Wirtschaftspolitik“ auszutauschen.

Bild: Lars Jüngling-Dahlhoff

Um die Energie- und Wirtschaftspolitik ging es beim „Handwerksdialog“ in Berlin am vergangenen Montag (13.). An der Veranstaltung nahmen Vertreter/-innen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), der Handwerksverbände – der ZVEH wurde vertreten durch Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser – , des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der IG Metall und der IG BAU teil.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (BMWE) und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, durch Karl-Sebastian Schulte, UDH- und ZDH-Geschäftsführer und Vertreter des Generalsekretärs (ZDH), sowie durch DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Nach einem kurzen Blick auf das Projekt „Sozialpartnerschaftliche Energiewende“ durch Schulte gingen die einzelnen Verbände den Fragen „wo stehen wir aktuell bei den energie- und wärmepolitischen Themen?“ und „welche Rolle spielt dabei das Handwerk?“ nach. Dabei zeigte sich: Das Handwerk hat sich als verlässlicher Partner zur Umsetzung der Energie- und Wärmewende positioniert. Entsprechend betonte auch Connemann: „Das BMWE braucht das Handwerk und steht an dessen Seite.“

In einem sehr lebhaften Dialog wurde unter anderem diskutiert, wie die Politik das Handwerk noch besser unterstützen kann. Dabei waren sich die Handwerksvertreter einig darin, dass es vor allem verlässlicher Rahmenbedingungen in der Energiepolitik bedürfe. Der ZVEH setzte sich darüber hinaus für faire Marktbedingungen und eine höhere Kunden- und Nutzerfreundlichkeit beim Thema der zukünftigen digital vernetzten Energiedienstleistungen ein. Entsprechend wurde seitens des Handwerks vorgeschlagen, mögliche Marktverzerrungen in einem Arbeitspaket zu untersuchen.

Ebenfalls diskutiert wurde das Thema „Transformation im Handwerk“. Hier wünschte sich der ZVEH vor allem eines: Die Politik sollte die Digitalisierung stärker unterstützen und den Fokus mehr auf Best-Practice-Beispiele richten. In diesem Zuge wurde auch das europäische und vom BMWE geförderte Projekt „Construct-X“ – der ZVEH gehört hier zu den Konsortialpartnern – als Leuchtturm für künftige Transformationsvorhaben gewürdigt, weil es im Rahmen von Construct-X gelinge, kleine und mittelständische Unternehmen, und damit auch das Handwerk, in große digitale Infrastrukturprojekte der Zukunft einzubeziehen.

Quelle: ZVEH

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