Bei der Jahreshauptversammlung der Elektro Innung Karlsruhe hat Obermeister Peter Oesterlin sein Amt übergeben. Nach 15 Jahren an der Spitze folgt ihm sein bisheriger Stellvertreter Sven Kronenwett. Die Versammlung würdigte das langjährige Engagement mit mehreren Ehrungen.
Peter Oesterlin führte die Elektro‑Innung Karlsruhe 15 Jahre lang. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung gab er das Amt des Obermeisters ab. „Es fällt mir nicht leicht“, erklärte Oesterlin. Mit Sven Kronenwett habe er jedoch einen guten und kompetenten Nachfolger gefunden. Kronenwett stand ihm bislang als Stellvertreter zur Seite.
Ehrenobermeister für langjähriges Engagement
Zu den ersten Amtshandlungen des neu gewählten Obermeisters zählte die Ernennung Peter Oesterlins zum Ehrenobermeister. Die Mitglieder stimmten einstimmig zu. Walter Bantleon, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Karlsruhe, würdigte die erfolgreiche Führung der Innung. „Sie haben die Innung in wirtschaftlich sicheres Fahrwasser geführt“, sagte er und hob Einsatz und Gradlinigkeit hervor. Gemeinsam mit Handwerkskammerpräsident Karsten Lamprecht überreichte er Oesterlin die Große Ehrenurkunde der Handwerkskammer. Oesterlin engagierte sich insgesamt 25 Jahre ehrenamtlich für die Innung.
Weitere Ehrungen beschlossen
Die Mitglieder verabschiedeten zudem Jürgen Tropschug aus dem Vorstand. Er war 33 Jahre im Gesellenprüfungsausschuss tätig und mehrere Jahre stellvertretender Obermeister. Die Versammlung ernannte ihn einstimmig zum Ehrenvorstandsmitglied und zum Ehrenvorsitzenden des Gesellenprüfungsausschusses. Karsten Lamprecht überreichte die Ehrenurkunde der Handwerkskammer.
Eine weitere Ehrung erhielt Lamprecht selbst. Die Innung ernannte ihn zum Ehrenvorstandsmitglied und verlieh ihm die Ehrennadel in Silber für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Fachverband.
Für über zehn Jahre Engagement zeichnete die Innung Karl Brogl, Thomas Graner, Steffen Rayher, Christian Schneider, Stefan Vielsack und Adrian Stenzel mit der Ehrennadel in Bronze aus.
Blick auf Markt und Nachwuchs
In seinem letzten Jahresbericht sprach Oesterlin über die Marktlage. Zwar schwäche sich der Markt insgesamt ab, die Elektro‑Betriebe seien bisher jedoch weitgehend verschont geblieben. Dies betreffe vor allem die Kernaufgaben des Elektrohandwerks. Der Fachkräftebedarf bestehe weiter. Gleichzeitig seien die Zahl der Auszubildenden, der Innungsmitglieder und der Meisterprüfungsabsolventen gestiegen. Das stimme ihn hoffnungsfroh, so Oesterlin.
(Monika John/Elektro-Innung Karlsruhe/KW)
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