Neue Ausbildungsberufe

Neue Ausbildungsberufe in den elektro- und informationstechnischen Handwerken

Neue Berufe

Die neuen Ausbildungsberufe:

» Elektroniker/-in
» Systemelektroniker/-in
» Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik
» Informationselektroniker/-in

Am 01.08. 2003 traten mehrere neu geordnete Ausbildungsberufe im Elektrotechniker-Handwerk und im Elektromaschinenbauer-Handwerk in Kraft. Damit sind alle neuen Berufe der gesamten elektrohandwerklichen Familie einschließlich des Informationstechniker-Handwerks jetzt komplett.

Die Reform der Ausbildungsberufe ist die Antwort der Berufsausbildung auf die veränderten Anforderungen des Marktes und an die handwerkliche Facharbeit in den Betrieben.

Service aus einer Hand, flächendeckender Einsatz der Informationstechnologie, fortschreitende Integration der technischen Systeme und die dynamische Entwicklung immer weiter übergreifender Geschäftsfelder haben neue Arbeitsabläufe längst erforderlich gemacht, die in die neuen Ausbildungsprofile jetzt eingearbeitet worden sind.

Die Verknüpfung fächerübergreifender Qualifikationen zu handlungsorientiertem Lernen am Kundenauftrag soll zur zeitgerechten und mehr eigenverantwortlichen beruflichen Handlungskompetenz führen.

Die Ausbildung gliedert sich in Grund- und Fachbildung. Mit Auszubildenden in weiteren Berufen im Berufsfeld Elektrotechnik kann damit die Grundbildung im ersten Ausbildungsjahr weitgehend gemeinsam gestaltet werden.

Eine grundsätzlich verbesserte Mobilität und Durchlässigkeit zwischen Berufen, Betrieben in unterschiedlichen Handwerksbranchen fördert die Möglichkeit eines flexiblen Einsatzes. Die berufliche Handlungskompetenz wird ausgerichtet am Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang und legt die Grundvoraussetzung für lebenslanges Weiterlernen.

Für alle neuen Ausbildungsberufe gilt:

» Differenzierte Ausbildung in 7 Ausbildungsvarianten
» Deutlich aufgewertete Berufsbezeichnungen
» Stärkung des Leistungsprinzips durch Einbeziehung der Zwischenprüfung in die Abschlussprüfung (gestreckte Abschlussprüfung)
» An betriebspraktischen Erfordernissen ausgerichteter Berufsschulunterricht in Lernfeldern
» Handlungsorientierte Gesellenprüfung zur Stärkung der beruflichen Handlungsfähigkeit







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